Helmstedt 

Helmstedt: Frau brutal erstochen – war DAS der unfassbare Grund für die Tat?

Die grausame Tat in der Beguinenstraße in Helmstedt hat eine ganze Stadt erschüttert. Jetzt steht ein Tatverdächtiger vor Gericht. (Symbolbild)
Die grausame Tat in der Beguinenstraße in Helmstedt hat eine ganze Stadt erschüttert. Jetzt steht ein Tatverdächtiger vor Gericht. (Symbolbild)
Foto: imago images/U.J. Alexander

Helmstedt. Dieser Fall hat ganz Helmstedt erschüttert!

Im November vergangenen Jahres wurde eine Frau tot in ihrer Wohnung in der Beguinenstraße in Helmstedt gefunden. Schnell war klar: Es handelt sich um ein Verbrechen! Monate später wird einem Tatverdächtigen nun der Prozess in Braunschweig gemacht.

Die Anklage vermutet ein unfassbares Tatmotiv.

Helmstedt: Mord in der Beguinenstraße – schockierende Details

Von Freitag an muss sich der 37 Jahre alte Ehemann der getöteten 34-Jährigen vor Gericht in Braunschweig verantworten. Ihm wird vorgeworfen, seine Ehefrau mit einem Küchenmesser erstochen zu haben.

Laut Anklage soll er am Tattag mit einem Küchenmesser ins Schlafzimmer gegangen sein. Dort soll er 15 Mal mit großer Wucht auf Schulter, Brust und Bauch seiner Frau eingestochen haben. Das Opfer hatte nach Überzeugung der Anklage keine Chance und verblutete.

>>> Mehr zu dem grausamen Fall liest du hier!

War DAS das Tatmotiv?

Doch was sollte den Ehemann zu so einer Tat veranlasst haben? Laut Anklage war der Mann eine neue Liebesbeziehung zu einer Frau eingegangen. Mit dieser Frau wollte er auch zukünftig sein Leben verbringen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 37-Jährigen vor, seine Ehefrau getötet zu haben, weil er sich aus finanziellen Gründen nicht von ihr scheiden lassen konnte.

--------------------------

Mehr aus der Region:

----------------------------

Der 37-Jährige sitzt derzeit in Untersuchungdhaft. Für den Prozess sind noch zehn weitere Verhandlungstage bis Anfang September geplant.

Angeklagter schweigt zum Prozessauftakt

Beim Prozessauftakt am Freitag ließ der Angeklagte über seinen Anwalt erklären, dass er sich nicht zu den Vorwürfen äußern werde. (abr mit dpa)