Niedersachsen 

Hannover: Frau täuscht Verbrechen vor – jetzt nimmt der Fall eine weitere mysteriöse Wendung

Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten unter anderem am Mittelandkanal bei Hannover nach der 32-Jährigen. Jetzt hat sie sich bei ihnen entschuldigt – und noch eine rätselhafte Andeutung gemacht...
Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten unter anderem am Mittelandkanal bei Hannover nach der 32-Jährigen. Jetzt hat sie sich bei ihnen entschuldigt – und noch eine rätselhafte Andeutung gemacht...
Foto: aktuell24

Hannover. Dieser Fall aus der Region Hannover hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht – und ist noch längst nicht abgehakt.

Vor gut zwei Wochen war eine Frau aus der Region Hannover vermisst worden. Dutzende Einsatzkräfte suchten nach ihr. Auch Taucher im Mittellandkanal. Später stellte sich heraus, dass die 32-Jährige alles nur vorgetäuscht hatte. Aber es geht noch weiter...

Hannover: Angeblich Vermisste entschuldigt sich

Denn jetzt hat die zweifache Mutter sich per E-Mail bei den Einsatzkräften der Feuerwehr entschuldigt, berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ). Gleichzeitig behauptet sie, überfallen worden zu sein – davon war bisher aber nie die Rede!

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„Ich weiß, meine Zeilen können Ihren Einsatz nicht wiedergutmachen“, zitiert die „HAZ“ aus dem Schreiben. Dennoch wolle sie sich entschuldigen, so die 32-Jährige. „Ich habe nach dem Überfall kopflos reagiert.“

Polizei Hannover prüft möglichen Überfall

Von einer solchen Tat wusste die Polizei Hannover offenbar bislang nichts. Man werde der Sache nachgehen, hieß es. Womöglich wurde die Frau wirklich überfallen, zumal die Bäckereifachverkäuferin auch als Prostituierte gearbeitet haben soll, wie mehrere Medien berichten.

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Mehr Themen:

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Am 10. Januar war nach der Vermissten unter anderem am Mittellandkanal in Lohnde gesucht worden. Neben Tauchern waren auch ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailer im Einsatz.

Man musste vom Schlimmsten ausgehen: Denn neben dem Auto der zweifachen Mutter aus Seelze-Lohnde waren auch blutverschmierte Klamotten gefunden worden – das Blut stammte tatsächlich von der Frau.

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Mehr zu dem Fall:

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Fünf Tage später fanden die Fahnder die 32-Jährige – wohlbehalten. Sie war in Berlin. Gegenüber der Polizei in Hannover gab sie zu, alles nur vorgetäuscht zu haben. Jetzt wird gegen sie wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. (ck)