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Niedersachsen: Droht jetzt Hochwasser? Hier könnte es brenzlig werden

Droht jetzt Hochwasser in Niedersachsen? (Symbolbild)
Droht jetzt Hochwasser in Niedersachsen? (Symbolbild)
Foto: imago/Patrick Scheiber

Erst Schnee und tiefe Minusgrade, dann plötzlich milde Temperaturen – das Wetter in Niedersachsen ist ziemlich wechselhaft.

Und der Temperaturwechsel bringt auch eine neue Gefahr mit sich: Hochwasser. Ein Blick auf die Seite des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zeigt, dass es in weiten Teilen Niedersachsens keine Probleme gibt. Außer in unserer Region! Da könnte es vor allem bei einem Fluss brenzlig werden.

Niedersachsen: Droht jetzt Hochwasser?

Minusgrade, Schnee, Glatteis – so sind wir in Niedersachsen in die neue Woche gestartet. Doch die Wochenmitte brachte dann den großen Wechsel. Plötzlich kletterten die Temperaturen auf bis zu neun Grad. Und das bedeutet nach dem Schneefall, den die Region am Wochenende erlebt hat, vor allem eines: Tauwetter!

Und damit steigt auch die Sorge vor Hochwasser. Dazu kommt auch noch der Regen, der in Teilen Niedersachsens gefallen ist. Der NLWKN hat bereits am Donnerstag gestiegene Wasserstände an Niedersachsens Flüssen verzeichnen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Pegel noch weiter steigen. Gerade in den Oberläufen der Flüssen seien die Höchststände in den meisten Fällen erreicht.

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Das bedeuten die Meldestufen:

  • Meldestufe 1: Bordvoller Abfluss und stellenweise Beginn der Ausuferung
  • Meldestufe 2: Ausuferungen hauptsächlich in land- und forstwirtschaftlichen Flächen
  • Meldestufe 3: Überschwemmung größerer Flächen und Überschwemmung einzelner Grundstücke, Straßen und Keller möglich

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Pegelstände in unserer Region hoch

Möglich sei auch, dass Unterläufe der Leine und der Aller in der Nacht zu Freitag noch die Meldestufe 1 überschreiten. Allerdings geht der NLWKN nicht davon aus, dass die Meldestufe 2 noch erreicht wird.

In unserer Region hat allerdings ein Fluss bereits am Donnerstag Meldestufe 3 erreicht: Die Schunter in Glentorf bei Königslutter am Elm. Auch die Fuhse in Peine ist bereits bei Meldestufe 2 angelangt. Ebenso die Fuhse in Wathlingen und die Ise in Neudorf-Platendorf. Eine Karte mit den Pegelständen findest du HIER.

Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz Sachsen-Anhalt hat derweil für die Flüsse im Harz Hochwasserwarnungen rausgegeben. Überall werde jetzt verstärkt bewacht, wie beispielsweise an der Ilse, für die auch Niedersachsen bereits Meldestufe 1 registriert hat.

Entwarnung zum Wochenende: Es wird knackig kalt!

Doch zum Wochenende könnte es Entwarnung geben. Der NLWKN geht davon aus, dass sinkende Temperaturen am Wochenende wieder dazu führen können, dass sich die Lage an den Flüssen entspannt. Und ein Blick auf die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigt: Am Wochenende wird es in Niedersachsen tatsächlich wieder knackig kalt!

Während der Freitag mit bis zu sechs Grad noch relativ mild ist, schlägt das Wetter bereits in der Nacht um. Da fallen die Temperaturen nämlich wieder bis auf minus vier Grad.

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Schnee, Glätte, Frost – der Sonntag hat es in sich

Der Samstag erreicht dann maximal Temperaturen von bis zu drei Grad. Es bleibt stark bewölkt und bedeckt, Regen, aber auch gefrierender Regen und Schnee sind möglich. Der Sonntag steht dann wieder ganz im Zeichen des Winters!

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Wie der DWD berichtet, gibt es teils starken Schneefall mit Schneeverwehungen. Es weht außerdem ein frischer und starker Wind. Die Temperaturen schaffen es kaum über 0 Grad hinaus. In der Nacht zu Montag gibt es im Norden Niedersachsens dann noch weitere Schneefälle mit Verwehungen. Die Temperaturen können in der Nacht auf bis zu -11 Grad fallen. (abr)