Niedersachsen 

Flughafen Hannover: Polizei kontrolliert Urlauber – sie hat es auf eine wichtige Sache abgesehen

Flughafen Hannover: Die Polizei kontrolliert Urlauber. (Symbolbild)
Flughafen Hannover: Die Polizei kontrolliert Urlauber. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / localpic

Hannover. Die Urlaubssaison sorgt auch auch Flughafen Hannover für viel Betrieb.

Die Polizei führt nun verstärkte Kontrollen am Flughafen Hannover sowie den anderen Landesflughäfen durch. Allein bis Mittwoch hat die Polizei mehr als 28.000 Urlauber kontrolliert. Dabei haben es die Beamten auf eine bestimmte Sache abgesehen.

Flughafen Hannover: Polizeikontrollen mit wichtigem Fokus

Seit der neuen Coronavirus-Einreiseverordnung stehen Reiserückkehrer nicht nur am Flughafen Hannover sondern auch an den Flughäfen Hamburg und Bremen sowie an der Grenze zu den Niederlanden im Fokus der Bundespolizei.

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Das ist der Flughafen Hannover-Langenhagen:

  • Der Hannover Airport ist der größte Flughafen und das wichtigste internationale Drehkreuz in Niedersachsen
  • Im Jahr 2016 rangierte er bei den Passagierzahlen auf Platz 9 der Liste der Verkehrsflughäfen in Deutschland
  • In Hannover liegt die Heimatbasis von Tui Fly

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Wie die Polizei mitteilt, hat sie seit Sonntag 0 Uhr die Nachweispflichten von über 28.200 Urlaubern kontrolliert. 92 Personen wiesen fehlerhafte oder fehlende Nachweise auf. Bei vier Reisenden am Flughafen Hannover stellte die Polizei gefälschte Impfausweise fest.

Die Qualität der Falsifikate sei gut gewesen, dennoch konnten die geschulten Beamten dessen Fälschungsmerkmale ausfindig machen. Zudem stellten die Polizisten an der A30 bei Bad Bentheim zwei Blanko-Impfausweise sicher, die bereits mit abgestempelten Impfaufklebern versehen waren. In allen 92 Fällen prüfen die Gesundheitsämter nun die Einleitung von Ermittlungsverfahren.

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Flughafen Hannover: Bundespolizei lobt Urlauber

Insgesamt fallen die Worte des Vizepräsidenten der Bundespolizeidirektion Hannover, Michael Schuol, positiv aus. Er lobt die Reisenden: „Bis auf wenige Beanstandungen haben sich die Reisenden vorbildlich auf die neue Situation eingestellt. Unsere stichprobenartigen und flexiblen Kontrollmaßnahmen sowohl auf den Flughäfen, als auch auf Straße, Schiene und im Seeverkehr sind der richtige Ansatz, um einer erneuten Ausweitung der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.“

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Generelle Nachweispflicht seit August

Seit dem 1. August gilt die neue Coronavirus-Einreiseverordnung, welche eine generelle Nachweispflicht für Reiserückkehrer aus einem Hochrisiko- beziehungsweise Virusvariantengebiet vorsieht. Risikogebiete werden nunmehr Hochrisikogebiete genannt.

Damit müssen Urlauber ab zwölf Jahren bundesweit ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorweisen, wenn sie in Deutschland ankommen – unabhängig von der Art des Verkehrsmittels. Wer aus einem Virusvariantengebiet einreist, der muss in jedem Fall ein negatives Testergebnis vorlegen – das gilt auch für Geimpfte.

Die Bundespolizei führt daher verstärkt Kontrollen bei Reiserückkehrern durch. Das können Stichprobenkontrollen aber auch großangelegte Kontrollen an den Flug- oder Seehäfen sein. (nk)