Niedersachsen 

Unwetter in Niedersachsen: Aquaplaning auf der A2 ++ Baum kracht auf Auto

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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Hannover. Es grummelt weiter über Niedersachsen!

Nachdem am Donnerstagabend schon teils ordentlich abgegangen ist, könnte am Freitag das nächste heftige Unwetter auf uns zurollen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schließt sogar Tornados nicht aus!

Alle Infos zum Unwetter in Niedersachsen erfährst du bei uns im News-Blog!

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Freitag, 20. Mai 2022

20.58 Uhr: Sturm lässt Bäume umstürzen – Autofahrer verletzt

Sturmtief „Emmelinde“ hat im Südosten Niedersachsens am Freitagabend etliche Schäden verursacht. In der Nähe von Einbeck sei ein Mann leicht verletzt worden, als ein Baum auf sein Auto fiel, sagte ein Polizeisprecher in Stadtoldendorf. Der Autofahrer sei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Landstraße 580 zwischen den Orten Mackensen und Merxhausen musste nach Angaben des Polizisten gesperrt werden. Durch eine Windhose seien etwa 50 Bäume umgestürzt. In Merxhausen seien auch mehrere Gebäude beschädigt worden. Die Bundesstraße 497 zwischen Neuhaus und Uslar musste den Angaben zufolge ebenfalls wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.

Auch im Landkreis Northeim fielen durch den Sturm Bäume um, sagte eine Polizeisprecherin. Besonders der Bad Gandersheimer Bereich sei davon betroffen gewesen. Eine Straße sei wegen gefallener Bäume gesperrt worden.

20.51 Uhr: Starkregenfront drosselt Verkehr auf der A2

Eine Starkregenfront ist vom westlichen Sachsen-Anhalt in Richtung Elbe gezogen und hat dafür gesorgt, dass das Tempo auf der A2 zwischen Marienborn/Helmstedt und Magdeburg auf 100 km/h heruntergesetzt wurde. Aquaplaning und Sichtweiten von teilweise unter 50 Metern sorgen allerdings dafür, dass Autofahrer noch einiges langsamer unterwegs sind.

19.42 Uhr: Wetterdienst gibt Entwarnung

Es scheint ganz so, als hätte die Gewitterfront mit Unwetterpotential die Region hinter sich gelassen. Zumindest das der Deutsche Wetterdienst die amtlichen Warnungen für Goslar, Hildesheim, Salzgitter und Wolfenbüttel aufgehoben.

18.48 Uhr: Wetterdienst mit Unwetterwarnung für die Region

Die Gewitterfront erreicht mittlerweile auch die Region. Für Salzgitter und den Kreis Wolfenbüttel gilt bereits Warnstufe 3. Hier musst du mit schwerem Gewitter, Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel rechnen. Auch in Goslar wird es ungemütlicher!

17.43 Uhr: Amtliche Unwetterwarnung für Kreis Hildesheim

Es scheint ganz so, dass die Gewitterfront anrollt. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter für den Kreis Hildesheim herausgegeben. Sie gilt ab 17.45 Uhr bis 19 Uhr.

13.17 Uhr: Amtliche Warnung vor Sturmböen

Inzwischen warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturmböen. Diese könnten mit bis zu 65 km/h durchs Land fegen. In höheren Lagen könnten sie demnach auch Werte um die 75 km/h erreichen. Die Warnung gilt ab 20 Uhr – bis zum frühen Morgen.

8.08 Uhr: Deutsche Bahn stellt Kunden auf Zugausfälle ein

Die Deutsche Bahn stellt seine Kunden heute morgen schon einmal auf möglichen Pendler-Frust ein. Laut einer Pressemeldung könnte es durch den erwarteten Sturm demnach auch in Niedersachsen zu Verspätungen und Zugausfällen kommen. Wer seine Reise verschieben könne, solle das tun. Die Zugbinden sind aufgehoben.

Wenn du für heute eine Bahnreise gebucht hast, kannst du das Ticket noch sieben Tage nach Ende des Unwetters nutzen so die Bahn. Weitere Infos findest du hier>>>

7.37 Uhr: Nächster Sturm rollt an – auch Tornados nicht ausgeschlossen

Die Ruhe nach dem Sturm folgt bei uns in der Region wohl erst am Wochenende. Nachdem am Gesternabend schon ein Gewitter über die Region38 rollte, könnte heute der nächste Sturm auf uns warten.

Der DWD rechnet mit heftigen Gewittern ab heute Mittag. Sie sollen zunächst vor allem in der Südhälfte Niedersachsen aufkommen und könnten es in sich haben. Es wird vor Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit gewarnt. Daneben könnte uns der Wind mit bis Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde um die Ohren blasen. Es ist also festhalten angesagt! Auch Tornados schließt der DWD nicht aus.

Donnerstag, 19. Mai 2022

22.59 Uhr: Zunächst keine größeren Schäden in der Region

Berichte über größere Schäden oder gar Verletzte gab es heute zunächst nicht. Ein Transporterfahrer kam auf der rutschigen A39 ins Schleudern und krachte in die Leitplanke. Er kam aber mit dem Schrecken davon, sagt die Feuerwehr.

Nach einer Ruhepause soll es dann am morgen weitergehen, sagt der DWD. Und wie! Vom Westen her soll ein Gewittertief über Deutschland ziehen und für eine „sehr großräumige und heftige Unwetterlage“ sorgen.

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Schon gesehen?

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Die Wetter-Experten erwarten verbreitet schwere, zum Teil auch extreme Gewitter mit massiven Auswirkungen. Orkanböen können mit bis zu 130 km/h durch den Freistaat fegen. Außerdem können 40 Liter Regen pro Quadratmeter und Stunde runterkommen. Hagelkörner können fünf Zentimeter groß sein.

Der Hammer: Auch einzelne Tornados sind nicht ausgeschlossen! Laut DWD kann es auch Überflutungen geben – sowie Bäume umkippen. Auch „Beeinträchtigungen der Infrastruktur“ seien möglich. In der Nacht zum Samstag soll sich das Wetter in Niedersachsen dann wieder entspannen. Der DWD weist auch darauf hin, dass es sich bei der Warnung nur um eine Vorabinformation handelt, damit sich alle darauf vorbereiten können. Eine amtliche Warnung könne dann folgen. (mbe/ck/bp/dpa)