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Niedersachsen: Trinkwasser in Dorf komplett verseucht – jetzt kommt dieser Notfallplan

Niedersachsen: Wetten, diese 5 Fakten hast du über unser Bundesland noch nicht gewusst

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In Niedersachsen herrscht in einem Dorf Ausnahmezustand! Seit mehreren Tagen dürfen Anwohner hier das Trinkwasser nicht mehr benutzen.

Wie es zu diesem Ausnahmezustand kommen konnte, ist weiterhin unklar. Deshalb hat das Land Niedersachsen jetzt einen Notfallplan auf die Beine gestellt.

Niedersachsen: Notfallplan soll betroffenen Haushalten helfen

Weder duschen, Hände waschen, noch Leitungswasser trinken – das alles ist in dem Laatzener Ortsteil Gleidingen in der Region Hannover seit vergangenem Samstag strengsten verboten. Schuld ist eine Verunreinigung des Trinkwassers, doch der Grund dahinter wurde immer noch nicht rausgefunden (hier alle Infos).

Deshalb kann auch noch nicht gesagt werden, wann die Haushalte, Kindergärten und Schulen ihre Wasserhähne wieder normal nutzen können. Also musste dringend ein Notfallplan her:

Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) stellt der Stadt Laatzen und den hunderten Betroffenen jetzt mehrere Tankauflieger von je 28 Kubikmetern Wasservolumen zur Verfügung – und feiert damit Premiere. Noch nie zuvor ist diese Technik, die auch für andere Katastrophen genommen werden kann, zum Einsatz gekommen.


Das ist Niedersachsen:

  • ist mit einer Fläche von 47.600 Quadratkilometern das zweitgrößte Bundesland nach Bayern
  • hat 7.993.608 Einwohner (Stand: Dezember 2019), Landeshauptstadt ist Hannover
  • wurde im November 1946 gegründet
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Heide Park, Lüneburger Heide, Autostadt, Nationalpark Harz
  • Ministerpräsident ist Stephan Weil (SPD)

Niedersachsen: Vor allem DAS macht den Menschen aus Gleidingen zu schaffen

Wie lange die Landeseinheit in Laatzen die Trinkwasserversorgung unterstützt, ist auch noch völlig offen. Gerade bei den heißen Temperaturen ist es wichtig, dass die Menschen auf frisches Wasser zurückgreifen können.

Glas wird unter fließenden Wasserhahn gehalten
Noch immer müssen die Bewohner aus dem Dorf in Niedersachsen auf ihr Trinkwasser verzichten. (Symbolbild) Foto: Zoonar | Yevhenii Podshyvalov

„Darum war schnelle Hilfe geboten und die Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer des NLBK haben sofort alles dafür getan, dass die angeforderte Technik für die Stadt Laatzen zur Verfügung gestellt wird“, erklärt der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.


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Auch der NLBK-Präsident Mirko Temmler war höchstpersönlich vor Ort, um die Technik zu übergen und sich ein Bild der Lage zu machen: „Dieser Einsatz zeigt einmal mehr wie wichtig der weitere Auf- und Ausbau der Einheiten zur Versorgung der Bevölkerung bei Ausfall kritischer Infrastrukturen ist.“#

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