Salzgitter 

Salzgitter: Nach Schuss auf Bus – Ermittler enttarnen den mutmaßlichen Schützen

So entsteht ein Phantombild

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

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Salzgitter. Ermittlungserfolg im Falle des mutmaßlichen Schusses auf einen Bus in Salzgitter!

Die Polizei Salzgitter hat einen Verdächtigen ausgemacht – er soll auf den Bus geschossen haben.

Lauter Knall stoppt Bus-Fahrt durch Salzgitter

Rückblick: Am vergangenen Samstag war ein Linienbus mit rund 40 Fahrgästen abends auf dem Weg in Richtung Martin-Luther-Platz in Salzgitter-Bad. Kurz nachdem der Bus die Haltestelle „Kattowitzer Platz“ verlassen hatte, knallte es auf einmal!

Als der Fahrer ausstieg und nachguckte, woher das Geräusch kam, erschrak er: An der rechten Fahrzeugseite war die Fensterscheibe stark beschädigt. Immerhin: Verletzt wurde niemand.

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Das ist die Stadt Salzgitter:

  • erste Belege für die Anwesenheit von Menschen im Gebiet ergeben sich durch den archäologischen Fundplatz Salzgitter-Lebenstedt, an dem 1952 Knochenstücke von Mammuts, Rentieren und Neandertalern ausgegraben wurden
  • 1154 wurde die Burg Gebhardshagen erstmals urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten Burgen im Braunschweiger Land
  • wurde 1942 erstmals Großstadt
  • ist eine Großstadt mit rund 104.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2020)
  • Oberbürgermeister ist Frank Klingebiel (CDU)

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Schüsse in Salzgitter?

Die Polizei Salzgitter vermutete schnell, dass hier jemand auf den Bus geschossen haben könnte. Und das bestätigte sich jetzt offenbar. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem „Geschoss“.

Drei Tage nach dem Vorfall hatte die Polizei Salzgitter so viele Indizien, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig den Ermittlern erlaubte, eine Wohnung zu durchsuchen.

Bei dem Tatverdächtigen 34-Jährigen haben die Ermittler dann auch „einige Sachen gefunden, die Rückschlüsse zulassen“, wie Staatsanwalt Hans-Christian Wolters zu news38 sagte. Allerdings sei keine Waffe gefunden worden.

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Der Verdacht gegen den 34-Jährigen aus Salzgitter reiche auch nicht aus, um ihn zu inhaftieren. Er bleibe also auf freiem Fuß. Gleichzeitig prüfen die Ermittler, ob er für weitere Taten in Frage kommt.

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