Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Entscheidung gefallen! Löwen sehen von radikalem Schritt ab

Eintracht Braunschweig: Daniel Meyer sitzt auch in Hamburg auf der Bank.
Eintracht Braunschweig: Daniel Meyer sitzt auch in Hamburg auf der Bank.
Foto: imago images/Hübner

Ein Spiel hat alles zunichte gemacht. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt, die Euphorie der Fans, der Glaube an ein weiteres Jahr zweite Liga – Eintracht Braunschweig hat sich mit dem desaströsen Auftritt gegen Würzburg fast schon selbst nach unten befördert.

Die Chancen, im letzten Spiel doch noch das Wunder zu schaffen, sind minimal. Trainer Daniel Meyer ist angezählt. Doch nun hat Eintracht Braunschweig entschieden, mit ihm in das letzte Saisonspiel zu gehen.

Eintracht Braunschweig: Kurzfristiger Trainerwechsel vom Tisch

Die 1:2-Niederlage gegen die Würzburger Kickers hat die Löwen schwer getroffen. Um am letzten Spieltag auf den Relegationsrang zu rutschen, muss einiges passieren. Während der Eintracht nur ein Sieg hilft, muss Osnabrück verlieren.

Spielt der VfL nur Unentschieden, muss Braunschweig gegen den Hamburger SV vier Tore aufholen, um auf Platz 16 zu springen. Zu Beginn der Woche stand ein drastischer Schritt zur Diskussion.

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Das Restprogramm der Kellerkinder:

  • Hamburger SV vs. Eintracht Braunschweig
  • Erzgebirge Aue vs. VfL Osnabrück
  • VfL Bochum vs. SV Sandhausen

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Wie die „Braunschweiger Zeitung“ zunächst berichtete, gab es Überlegungen, Meyer vorzeitig von seinen Aufgaben zu entbinden und mit einem neuen Trainer sein Glück gegen den Hamburger SV zu versuchen.

Doch diese Entscheidung ist nun vom Tisch. Meyer wird auch zum Saisonabschluss auf der Löwen-Bank Platz nehmen. Nach Auffassung der Vereinsführung biete „Geschlossenheit die einzige Möglichkeit“, die letzte Chance zu nutzen.

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In einem am Dienstag veröffentlichten Statement machten Präsident Christoph Bratmann, Aufsichtsratsvorsitzender Frank Fiedler und Geschäftsführer Peter Vollmann allerdings deutlich, was sie dafür erwarten.

Vereinsführung fordert „aufopferungsvollen Kampf“

„Uns ist bewusst, dass die Eintracht auf Schützenhilfe angewiesen ist“, heißt es in einem auf der Vereins-Website veröffentlichten Schreiben der Führungsriege.

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„Umso mehr sehen wir die Mannschaft und das gesamte Trainer-Team in der Verantwortung, gegen den Hamburger SV einen aufopferungsvollen Kampf bis zum Abpfiff auf den Platz zu bringen.“ (mh)