Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Fanszene ist in großer Sorge – „Nicht hinnehmbar“

Die Fanszene von Eintracht Braunschweig kritisiert ein Statement aus der Politik. (Symbolbild)
Die Fanszene von Eintracht Braunschweig kritisiert ein Statement aus der Politik. (Symbolbild)
Foto: imago images / Matthias Koch

Große Sorge bei der Fanszene von Eintracht Braunschweig!

Die „Blau-Gelbe Hilfe“ (BGH) sieht einen Vorstoß aus der Politik kritisch. Diese Entwicklung will die Fanszene von Eintracht Braunschweig nicht so einfach hinnehmen.

Eintracht Braunschweig: Fans wehren sich jetzt gegen Vorschlag von Politiker

Personalisierte Tickets sind in der Corona-Pandemie zum Alltag geworden. Der Grund ist relativ simpel: Bei einem positiven Corona-Fall braucht man die Daten für eine Kontaktverfolgung. Das ist so vorgegeben.

Geht es nach Sachsens Innenminister Roland Wöhler (CDU) bleiben die personalisierten Tickets auch nach der Corona-Pandemie an der Tagesordnung. Der Politiker will bei der Innenministerkonferenz einen entsprechenden Antrag stellen.

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Eintracht Braunschweig: Deswegen sind die Fans wütend

Damit wolle man gegen Gewalt im Fußball vorbeugen. Die Strafverfolgung würde durch personalisierte Tickets erleichtert werden.

Die Fußball-Fans sehen darin aber einen Angriff auf ihre Fankultur. In einem Statement erklärt die BGH: „Dies ist für viele Stadionbesucher so nicht hinnehmbar. Die deutschen Fanszenen wehren sich bereits seit Jahren gegen personalisierte Tickets. Denn der weitere Umgang mit den abgegebenen Daten ist nicht nachvollziehbar.“

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Personalisierte Tickets „sehr bedenklich“

Weiter heißt es: „Die Stadiongänger können im Nachgang nicht überprüfen, wer Zugriff auf ihre Daten hat bzw. hatte. Auch eine Weitergabe an die Polizei ist hier nicht auszuschließen. Denn die Strafprozessordnungen einiger Bundesländer ermöglichen eine Weitergabe der erhobenen Daten an Ermittlungsbehörden. Gerade bei Fußballspielen haben diese Ermittlungsbehörden ein großes Interesse daran, persönliche Daten von Stadiongängern zu sammeln und in nicht einsehbaren Dateien zu speichern.“

>>> Hier geht's zum gesamten Statement!

Die BGH hält die dauerhafte Einführung von personalisierten Tickets aus „datenschutzrechtlichen Gründen“ für „sehr bedenklich“. Dies sei nach der Pandemie-Lage klar abzulehnen. (fs)