Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Vollmann packt aus! DAS ist die Transferstrategie der Löwen

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig gehört zu einem der traditionsreichsten Sportvereine Deutschlands. Gegründet wurde der Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht e.V. am 15. Dezember 1895 in einer Wohnung in der Leonhardstraße.

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Braunschweig. Es ist vollbracht! Eintracht Braunschweig steigt nach einer unfassbaren Saison in die Zweite Bundesliga auf. Nach dem letzten Heimspiel fluteten die Fans den Platz.

Während die Spieler in den wohlverdienten Urlaub dürfen, beginnt für Peter Vollmann die wichtige Arbeit. Der Sportdirektor muss jetzt den Zweitligakader von Eintracht Braunschweig formen und das recht schnell.

Eintracht Braunschweig: Vollmann mit klarer Forderung

Mit dem Aufstieg kommt für Peter Vollmann viel Arbeit. Denn der Sportdirektor von Eintracht Braunschweig muss in Windeseile einen konkurrenzfähigen Kader für die 2. Bundesliga schaffen. Vollmann ist sich sicher: Die Kaderqualität reiche, stand jetzt, nicht. „Nein auf keinen Fall. Die Historie zeigt, von den drei Aufsteigern steigen meistens zwei wieder ab. Ich glaube, diese Saison ist es letztendlich auch so. Wir müssen einfach mehr investieren“, so der 64-Jährige im Interview mit dem „NDR“.

Das Budget sei knapp, der Kurs jedoch klar. „Ich sage immer, wir dürfen uns nicht in die dritte Liga sparen. Im Fußball dreht sich alles um Qualität und Qualität kostet Geld. Da müssen wir einfach ein Investment machen, um die Wahrscheinlichkeit deutlich zu erhöhen. Das Verhältnis zwischen zweiter und dritter Liga sind Millionenbeträge. Auch die Gehälter sind deutlich anders. Wir müssen auch ins Risiko gehen und sehen, dass wir mit unseren Partnern zusammen die Bereitschaft signalisiert haben, da ein höheres Budget gestalten zu können.“

Eintracht Braunschweig will Budget erhöhen

Aus dem Abstieg der letzten Saison hätte der Verein gelernt. „Wir versuchen das Budget deutlich zu erhöhen und versuchen auch Spieler mit anderer Qualität zu holen.“ Die Eintracht bräuchte etwa sieben ligaerfahrene Spieler, „die sofort erste Elf spielen können“, kalkuliert Vollmann. Von den aktuellen 14 könnten sieben bis acht ohne Weiteres 2. Bundesliga spielen. Beim Rest seien es Versuche, schätzt der Geschäftsführer.

„Das meine ich jetzt nicht negativ. Aber da müssen wir nachbessern, um die Qualität zu sichern, die wir brauchen, um die Liga zu halten. Wir müssen jetzt sehen, dass wir schnell, aber trotzdem sehr konzentriert und nicht fahrlässig irgendwelche Spieler verpflichten, sondern ganz konzentriert in den nächsten drei Wochen versuchen, den Kader zusammenzustellen.“

Eintracht Braunschweig: Kaufmann ein Kandidat? Vollmann spricht Klartext

Dabei müsse der Verein in jeden Mannschaftsteil schauen. Vollmann nennt die Innenverteidigung, Außenverteidigung und die offensive Außenbahn. „Wir müssen den Kader mit mehr Qualität neubereifen. Die Qualität im Fußball regelt sich letztendlich über Geld. Gute Spieler sind teuer und deswegen sprechen wir über Investitionen und wenn wir diese Investitionen tätigen können, bin ich mir sicher, dass wir eine stabile Mannschaft bekommen.“

Zuletzt wurden die Löwen mit einigen potenziellen Neuzugängen in Verbindung gebracht. Namen wie Aaron Opoku und Fabio Kaufmann schallten durch die Löwenstadt (hier mehr erfahren). „Das sind natürlich Spieler, die hat man auf dem Zettel“, kommentiert Vollmann die Gerüchte. „Fabio Kaufmann ist ein super Mensch und ein super Spieler, aber bringt er uns jetzt das, was wir gerade wollen? Da müssen wir drauf achten, dass wir am Ende des Tages sagen, okay, das ist der richtige Mann für uns, der der bringt uns die Qualität“, so Vollmann weiter.

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Die kommenden Wochen werden zeigen, wie der neue Eintracht-Kader funktioniert. Die neue Saison beginnt am 15. Juli 2022. Der Eintracht bleibt also noch etwas Zeit. Da der Kader jedoch Zeit braucht, um sich zu finden und einzuspielen, bleiben Peter Vollmann laut eigener Aussage „nur etwa drei Wochen.“