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VW: Hiobsbotschaft für Werk! HIER kauft sich Porsche angeblich frei

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

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Hannover. Ein bekanntes Sprichwort sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Jetzt ist ein Werk von VW offenbar an dem Punkt angelegt, eine lang gehegte Hoffnung ad acta legen zu müssen.

Eigentlich wollte die VW-Tochter Porsche ihr neues Luxus-Elektroauto in einem niedersächsischen Nutzfahrzeuge-Werk bauen. Doch daraus wird endgültig nichts, berichtet das Branchenblatt „Automobilwoche“.

VW-Tochter Porsche: Niedersachsen kann nicht mithalten

Und das müssen die VW-Mitarbeiter aus dem Werk in Hannover erstmal verdauen. Es hatte sich zwar schon angebahnt, jetzt ist der Groschen aber offenbar gefallen. Beziehungsweise sind die Euros gefallen. Viele Euros. Immerhin: Denn die Summe könnte die Gemüter in Hannover womöglich etwas beruhigen.

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Dem Exklusivbericht der „Automobilwoche“ zufolge zahlt Porsche einen „kleinen dreistelligen Millionenbetrag“ an VW Nutzfahrzeuge, um sich aus dem Artemis-Projekt in Hannover zurückzuziehen.

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Die deutschen Porsche-Standorte:

  • Bietigheim-Bissingen
  • Leipzig
  • Ludwigsburg
  • Sachsenheim
  • Weissach
  • Zuffenhausen

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vw artemis

Stattdessen will Porsche das neue E-Modell im eigenen Werk in Leipzig bauen. Hier dürften die Sektkorken daher knallen, zumal Porsche am sächsischen Standort auch neue Jobs schaffen will.

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VW Nutzfahrzeuge Hannover: Und, was jetzt?

Zuletzt hieß es in einem Medienbericht, dass das Aus für den E-Boliden in Porsche für das VW Nutzfahrzeuge-Werk in Hannover bedeutet, ab 2024 nicht mehr ausgelastet zu sein – 25.000 Fahrzeuge könnten dann in der Produktion fehlen (Mehr dazu HIER). Allerdings berichtet die „Automobilwoche“, dass der finanzielle Beitrag von Porsche dazu beitragen könnte, die Porsche-Lücke zu füllen – und zwar mit eigenen Modellen. Bleibt abzuwarten, wie es weiterläuft. (ck)

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