Wolfsburg 

Rewe in Wolfsburg weist Kundin mit Behinderung ab: „Sie hat den ganzen Abend geweint“

Die 37-jährige Wolfsburgerin kann wegen ihrer Behinderung weder allein zu Hause bleiben noch allein einen Einkaufswagen schieben. Das wurde ihr jetzt zum Verhängnis...  (Symbolbild)
Die 37-jährige Wolfsburgerin kann wegen ihrer Behinderung weder allein zu Hause bleiben noch allein einen Einkaufswagen schieben. Das wurde ihr jetzt zum Verhängnis... (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig / Eibner-Pressefoto

Wolfsburg. Entrüstung in Wolfsburg!

Eine Rewe-Mitarbeiterin aus Wolfsburg hat einer Frau mit Behinderung verboten, den Markt zu betreten.

Rewe in Wolfsburg: Frau mit Behinderung darf nicht rein

Die Betroffene wollte mit ihrer Schwiegermutter im Rewe-Markt in Vorsfelde einkaufen. Die 37-Jährige leidet an den Folgen eines Hirnaneurysmas, berichtet die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“. Sie sei zu 100 Prozent behindert und könne weder alleine zu Hause bleiben, noch einen Einkaufswagen schieben.

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Letzteres wurde im Rewe in Wolfsburg jetzt erstmals zum Problem. Jeder Kunde müsse wegen der Corona-Regeln einen eigenen Wagen schieben, hieß es von einer Rewe-Kassiererin. Ohne Ausnahme.

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„Sie hat noch den ganzen Abend geweint“, sagte ihre Schwiegermutter der „WAZ“. Hier gehe jede Menschlichkeit verloren.

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Das sagte Rewe zum Vorfall in Wolfsburg

Auf Anfrage der Zeitung verteidigt sich ein Rewe-Sprecher mit der geltenden Einkaufswagenpflicht und der Zugangsregelung. Gleichzeitig müssten die Kollegen aber „immer situativ angemessen und kulant“ reagieren.

In den Ohren der Betroffenen aus Wolfsburg war das keine Entschuldigung. Sie wollen jetzt einfach nicht mehr den Rewe-Markt in Vorsfelde besuchen. (red)