Wolfsburg 

Wolfsburg stellt besonderen Baum auf – er erzählt traurige Geschichten

In Wolfsburg gibt es einen neuen Ort für trauernde Sternenkinder-Eltern. Ein Baum soll symbolisch an die verstorbenen Babys erinnern. (Symbolbild)
In Wolfsburg gibt es einen neuen Ort für trauernde Sternenkinder-Eltern. Ein Baum soll symbolisch an die verstorbenen Babys erinnern. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Petra Schneider

Wolfsburg. Er ist der wohl traurigste Baum Wolfsburgs – und gleichzeitig ein sehr wichtiger Ort für viele Eltern.

Die Rede ist von einem neugepflanzten Baum vor der Kreuzkirche in Wolfsburg.

Wolfsburg: Baum erinnert an Sternenkinder

Der Obstbaum ist Sternenkindern gewidmet – also den Kindern, die vor, während oder kurz nach ihrer Geburt gestorben sind.

Der Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen hat den Baum im Rahmen der Weltwoche der Geburt gepflanzt. Der junge Zwetschgenbaum soll ein symbolischer Ort für trauernde Eltern und Angehörige werden, die dieses unfassbar schlimme Schicksal miterleben mussten. Hier können sie ihr Sternenkind besuchen. Auch ein erster bemalter Stein für ein Sternenkind liegt bereits dort – neben zwei Kerzen.

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Wenn Du diesen Gedenk- und Begegnungsort besuchen möchtest: Baum und Bank an der Zufahrt zur Wolfsburger Kreuzkirche in der Laagbergstrasse sind jederzeit zugänglich.

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Auch das Klinikum Wolfsburg kümmert sich um die Betroffenen. So gibt es hier das Projekt „Ein Himmel für Kinder“. Unter anderem seelsorgerische und psychologische Betreuung wird angeboten.

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Auf dem St. Annen-Friedhof in Wolfsburg gibt es ein spezielles Grabfeld für die kleinsten Babys, die es leider nicht ins Leben geschafft haben. (ck)