Wolfsburg 

Wolfsburg unsicher gemacht: 41-Jähriger sticht zu – dann will er eine Tankstelle abbrennen

In Wolfsburg ist ein Mann mit einem Messer verletzt worden, weil er einen Streit schlichten wollte. (Symbolbild)
In Wolfsburg ist ein Mann mit einem Messer verletzt worden, weil er einen Streit schlichten wollte. (Symbolbild)
Foto: Oliver Berg/dpa

Wolfsburg. Für Aufsehen hat ein 41-Jähriger in Wolfsburg gesorgt. Er verletzt zuerst am Sonntagabend einen 40-Jährigen mit Messerstichen, war darauf flüchtig.

Am Montagvormittag drohte er mit einem Feuerzeug und Zapfpistole in der Hand, eine Esso-Tankstelle abzubrennen. Die Polizei konnte Schlimmeres verhindern.

Wolfsburg: Streit am Berliner Ring eskaliert

Am Sonntagabend soll sich der 41-Jährige in der Nähe eines Imbisses am Berliner Ring mit einem anderen Mann gestritten haben. Ein 40-Jähriger bekam das mit und wollte schlichten. Laut Polizei zückte der 41-Jährige dann plötzlich ein Messer!

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Demnach bewegte er es mehrmals in Richtung des Schlichters. Umherstehende Passanten konnten den Angreifer geistesgegenwärtig wegziehen und Schlimmeres verhindern. Der 40-Jährige erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen. Er fuhr selbst ins Klinikum und ließ sich dort ambulant behandeln.

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Der Messer-Mann lief nach der Aktion weg. Die Polizei konnte ihn auch trotz sofort eingeleiteter Fahndung nicht finden. Allerdings fanden die Beamten heraus, um wen es sich handeln soll.

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Polizei Wolfsburg nimmt Verdächtigen fest

Am Montagvormittag machte der 41-Jährige wieder auf sich aufmerksam. Diesmal stand er auf dem Gelände einer Tankstelle. Mit Zapfpistole und Feuerzeug in den Händen schrie er um sich.

Das Feuerzeug bewegte er gefährlich nahe an den Tankdeckel eines dort stehenden. Die Halterin (23) hatte den Tankdeckel zuvor verschlossen. Der verwirrt scheinende Mann rief der Frau zu, dass er alles anzünden wolle. Dazu versuchte er zusätzlich ein mit Benzin getränktes Papier in den Tank zu stopfen.

Die Polizei redete auf den Mann ein, der sich aber nicht beruhigen ließ. Darauf setzten sie Reißgas ein und brachten ihn zu Boden. Nachdem er auf der Polizeiwache behandelt worden war, wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. (ck)