Braunschweig 

Weihnachtsmarkt in Braunschweig soll stattfinden – auf DIESE Regeln musst du dich aber einstellen

Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt darf stattfinden – unter Auflagen.
Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt darf stattfinden – unter Auflagen.
Foto: picture alliance / dpa | Ole Spata

Braunschweig. Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt meldet sich zurück..

Doch, wie sieht's in diesem zweiten Corona-Winter mit dem Weihnachtsmarkt in Braunschweig aus? Darf er angesichts der Lage überhaupt stattfinden? Die Stadt sagt ja. Unter Auflagen. Worauf du dich einstellen musst, verraten wir dir hier.

Weihnachtsmarkt in Braunschweig: Darauf musst du dich Jahr 2021 einstellen

Erstmal aufatmen heißt es für alle Weihnachtsmarkt-Fans: Vom 24. November bis 29. Dezember kannst du endlich wieder Glühwein schlürfen und Bratwurst essen. Die Stadt setzt in diesem Jahr dabei auf 3G – in bestimmten Bereichen. Essen und trinken kannst du in diesem Jahr in vier abgetrennten Bereichen, wie Gerold Leppa von der Stadt Braunschweig erklärte. Außerhalb der Bereiche kannst du auf die Maske verzichten – auch die 3G-Regel greift dort nicht. Außer, du willst etwas essen oder trinken. Auch für die Fahrgeschäfte gilt 3G.

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Allerdings musst du auch auf einige Dinge verzichten: Die traditionellen Floßfahrten im Burggraben werden dieses Jahr ausfallen – ebenso wird keine Musik gespielt. Der Grund: Die Stadt möchte Menschenansammlungen vermeiden. Auch für Park and Ride sind andere Regelungen vorgesehen. Ein Sonderticket soll Gruppen kostengünstig zum Weihnachtsmarkt bringen. Ebenso wird die Auswahl an Buden magerer ausfallen: Normalerweise konntest du in den letzten Jahren auf dem Weihnachtsmarkt bei rund 150 Buden stöbern. Doch in diesem Jahr sind es satte 34 Buden weniger – viele Schausteller sei die derzeitige Corona-Situation zu unsicher, wie Stefan Franz vom Schaustellerverband mitteilte.

Kontrollen auf dem Weihnachtsmarkt Braunschweig

Doch wie will die Stadt die 3G-Regel umsetzen? Am Rathaus, Landesmuseum und Ruhfäutchenplatz werden die 3G-Nachweise kontrolliert – jeder mit entsprechendem Nachweis bekommt dort einen Stempel. An den Eingängen bei den abgetrennten Bereichen werden die Stempel dann kontrolliert. „Wer sich aber in der Mittagspause was zu essen holen möchte, kann auch nur an den Buden den Nachweis vorzeigen“, so Leppa weiter.

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Das ist die 3G-Regel

  • „geimpft, genesen oder getestet“
  • wenn du nicht vollständig geimpft bist, brauchst du einen negativen Test
  • PCR-Test (maximal 48 Stunden)
  • Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden)

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Ob du dich in der unmittelbaren Umgebung des Marktes testen lassen kannst, ist derzeit noch nicht geklärt: „Die Stadt hat gerade noch eine Ausschreibung diesbezüglich laufen, wir können da aber noch nicht zusagen“, erklärte Gerold Leppa.

Weihnachtsmarkt in Braunschweig: So reagieren die Menschen aus der Löwenstadt

Doch was sagen die Braunschweiger? Auf unseren Facebook-Post zum Thema Weihnachtsmarkt in der Löwenstadt habt ihr so reagiert:

  • „Diese Regeln sind absolut unlogisch!“
  • „Ich finde alles besser als ein Lockdown....Wer nicht hin möchte braucht da ja nicht hin. Aber ich finde die 3G-Regel immer noch besser als nur die 2G Regel.“
  • „Ne, danke! Zahlen werden trotzdem steigen. Keine Lust drauf. Da trinke ich meinen Glühwein lieber zu Hause und brutzel mir ne Wurst, weil da bin ich safe!“
  • „Schade für die Aussteller und für viele Kinder.... ich werde sicher keinen Weihnachtsmarkt mit irgendwelchen Einschränkungen besuchen.“

(jko)

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