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Niedersachsen: Dorf im absoluten Ausnahmezustand! Trinkwasser verseucht

Niedersachsen

5 Fakten über das Bundesland

Ein Dorf in Niedersachsen befindet sich im absoluten Ausnahmezustand!

Viele Haushalte in dem Dorf dürfen kein Trinkwasser benutzen. Das Land Niedersachsen muss reagieren, weil das Wasser verunreinigt ist.

>>> Update: Niedersachsen: Trinkwasser in Dorf verseucht – jetzt kommt dieser Notfallplan

Niedersachsen: Wasser komplett verseucht

Stell dir vor, du kommst nach Hause und willst deine Hände waschen – aber das Wasser aus dem Hahn sieht komisch aus und stinkt. Das ist für Einwohner in einem Dorf in Niedersachsen seit Samstag bittere Realität.

Und es stinkt nicht nur – das Trinken oder Nutzen ist sogar schon verboten worden. In Gleidingen ist die Situation schwierig. Gleidingen ist ein Ortsteil der Stadt Laatzen in der Region Hannover.

Dort wird zurzeit über kaum etwas anderes gesprochen, denn 700 Haushalte sind von dem Problem betroffen, wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet.

Es sind nicht alle, aber mehr als die Hälfte der Einwohner betroffen. Das Verbot wurde auf Grundlage der Vermutung ausgerufen, das Wasser könne die Haut reizen.


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Niedersachsen: Nur Toiletten-Spülung darf noch benutzt werden

Hände waschen, Duschen, Leitungswasser trinken – das ist für die Dorfbewohner alles zurzeit nicht möglich! Einzig die Toilettenspülung darf noch benutzt werden. Bisher sei die Ursache unklar, wie es bei der Braunschweiger Zeitung“ unter Berufung auf den Wasserversorger Enercity heißt.

Es sind Proben entnommen worden, deren Ergebnisse im Laufe des Montages erwartet werden. Im schlimmsten Fall müssen die Einwohner in Gleidingen noch länger ohne Leitungswasser leben. Mehr dazu liest du bei der „Braunschweiger Zeitung“.

Land Niedersachsen muss jetzt mit Trinkwasser aushelfen

„Ausgerechnet bei annähernd tropischen Temperaturen können hunderte Menschen in Laatzen kein frisches Wasser trinken“, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD). Darum sei schnelle Hilfe geboten gewesen.

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Es musste also ein Notfallplan her – und der wurde Mitte der Woche publik: Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) stellt der Stadt Laatzen und den hunderten Betroffenen jetzt mehrere Tankauflieger von je 28 Kubikmetern Wasservolumen zur Verfügung.

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Noch nie zuvor ist diese Technik, die auch für andere Katastrophen genommen werden kann, zum Einsatz gekommen.