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Eintracht Braunschweig: Skurrile Situation – Meyer fühlt sich „hilflos“

Daniel Meyer Eintracht Brauschweig
Eintracht-Coach Daniel Meyer coachte aus dem Home-Office. Foto: imago images/regios24

Bei Eintracht Braunschweig hat es am Montagabend eine Premiere gegeben: Coach Daniel Meyer spielte den Home-Office-Trainer.

Weil er sich in Corona-Quarantäne befindet, konnte BTSV-Coach Daniel Meyer nicht mit dem Team von Eintracht Braunschweig nach Hamburg reisen.

Eintracht Braunschweig: Daniel Meyer coacht aus dem Home-Office

Vergangene Woche erreichte die Löwen die Hiobsbotschaft: Fabio Kaufmann, Jannis Nikolaou und Daniel Meyer mussten sich in Quarantäne begeben. Zwei positive Tests und eine Kontaktperson ersten Grades vermeldete der BTSV.

Das bedeutete für Daniel Meyer: Coachen aus dem Home-Office. Assistent Thomas Stickroth übernahm die Leitung des Trainings und betreute das Team bei der 0:2-Pleite gegen St. Pauli. Ganz untätig war Meyer aber nicht.

„Wir telefonieren viel und haben mehrfach am Tag Videokonferenzen, um Sachen zu besprechen. Das Training wird aufgezeichnet und mir als Video zugeschickt, sodass ich mir ein Bild machen“, berichtete Meyer. Außerdem stehe er auch mit einzelnen Spielern im Austausch.

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Braunschweig-Coach Meyer fühlt sich „hilflos“

Wohl fühlt er sich in seiner Rolle als Beobachter aus der Ferne aber nicht: „Ich persönliche fühle mich durch die Abstinenz weiter weg von dem Team und ein bisschen hilflos.“

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Für das Spiel gegen St. Pauli hatte Meyer angekündigt: „Ich werde sicherlich während des Spiels Kommunikation zur Bank haben, das ist so vorbesprochen. Ich werde die Kollegen aber nicht 90 Minuten besprechen, sondern für Rückfragen zur Verfügung stehen oder Dinge übermitteln, die mir auffallen.“

Anders als bei gesperrten Trainern ist Meyer die Kommunikation zum Trainerteam und der Mannschaft selbstverständlich erlaubt. Gebracht hat es aber nichts. St. Pauli war einfach zu stark für die Eintracht. Nicht ohne Grund sind die Hamburger das beste Team der Rückrunde.