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VW: Brisantes Schreiben sorgt für Wirbel! Steckt hinter der „Wunder-Batterie“ nur Betrug?

Ist die „Wunder-Batterie“ nur Betrug? Ein brisantes Schreiben sorgt für Zweifel. (Symbolbild)
Ist die „Wunder-Batterie“ nur Betrug? Ein brisantes Schreiben sorgt für Zweifel. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Jan Huebner

Wolfsburg. Dieses brisante Schreiben sorgt für Wirbel!

Glaubt man dem Inhalt, könnte VW & Co. angeblich ein Batterie-Beben drohen. Es gibt schwere Vorwürfe, auch gegen VW.

Es gibt schwere Vorwürfe gegen die Batterie-Forscher Quantumscape, dem Hoffnungsträger von VW im Wettbewerb mit Tesla. Aber auch der Volkswagen-Konzern selbst muss Kritik einstecken.

VW investiert in Quantumscape – platzt die Bombe?

Quantumscape tüftelt an „Wunder-Batterien“, die E-Autos in einer Viertelstunde auf eine Kapazität von 80 Prozent aufladen sollen. Das Start-up aus Kalifornien gehört zu einem Drittel VW.

Pikant: Auch Jeffry Brian Straubel, die ehemalige „rechte Hand“ von Tesla-Chef Elon Musk, sitzt beim Start-up im Vorstand. Der Sohn von Ex-VW-Chef Martin Winterkorn hat ebenfalls seine Finger im Spiel. Auch Microsoft-Gründer Bill Gates investiert in Quantumscape.

Neben dem Rekord-Aufladen sollen die wundersamen Akkus die bisherige Reichweite um gut 50 Prozent verlängern und viel resistenter gehen Hitze und Kälte sein. Zuletzt hatte auch ein sonst sehr skeptischer Akku-Experte die „Wunder-Batterien“ als „Durchbruch“ bezeichnet. >> Hat Volkswagen das Wundermittel gegen Tesla gefunden?

Jetzt aber erhebt ein Shortseller aus New York schwere Vorwürfe. Laut Scorpion Capital ist die Quantumscape überhaupt nicht ausgereift. Ein 188 Seiten langes Dokument soll das belegen. Auch „Business Insider“ hatte darüber berichtet.

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In dem brisanten Papier zweifeln Quantumscape-Mitarbeiter an den Versprechen ihrer Bosse. Die Chefetage bekommt auch offene Kritik ab. Auch VW-Ingenieure und Batterie-Experten kommen zu Wort – anonym. Sie glaubten nicht, dass sich der Akku so schnell aufladen lasse. Außerdem bekämen sie kaum mehr als „schöne Powerpoint-Folien“ von Quantumscape zu sehen.

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US-Shortseller greift auch VW scharf an

Scorpion Capital geht auch mit VW hart ins Gericht: Aus ihrer Sicht ist das Urteil aus Wolfsburg extrem wichtig, weil sich viele Investoren auf das Know-how von Volkswagen verließen. Zumal auch Quantumscape selbst immer wieder auf VW verweise, um glaubwürdig zu erscheinen. Aus Sicht der Verfasser sind die technologischen Angaben des Start-ups übertrieben, irreführend und schlicht erlogen. >> HIER kannst du das Dokument lesen!

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Quantumscape-Boss Jagdeep Singh weist die schweren Vorwürfe von sich. Bei „CNBC“ bezeichnete der CEO sie als „absurd“. „Wir glauben, dass wir das transparenteste Unternehmen sind, das sich auf Festkörper-Batterien spezialisiert hat“, so Singh.

QuantumScape CEO defends its data after Scorpion Capital short report
CNBC Television

Er geht in die Gegenoffensive: Quantumscape prüfe rechtliche Schritte gegen Scorpion Capital. Singh glaubt, dass der Shortseller nur von fallenden Aktienkursen profitieren will. (red)

Neben den Gerüchten rund um die Batterie gibt es noch ein anderes Gerücht, das VW deutlich auf den Kopf stellen könnte. Tritt Bernd Osterloh etwa seinen Posten als VW-Betriebsratsboss ab? Alles dazu erfährst du HIER.