Wolfenbüttel 

Kommunalwahl im Wolfenbüttel: Wahlpanne! HIER sind zahlreiche Stimmzettel ungültig

Wahlpanne im Landkreis Wolfenbüttel! In einem Bezirk sind nach Angaben des Landkreises zahlreiche Stimmzettel ungültig. (Symbolbild)
Wahlpanne im Landkreis Wolfenbüttel! In einem Bezirk sind nach Angaben des Landkreises zahlreiche Stimmzettel ungültig. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich

Wolfenbüttel. Nach der Kommunalwahl in Wolfenbüttel werden weiter fleißig die Stimmen gezählt! In der Landratswahl deutet alles darauf hin, dass die amtierende Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD) in die Stichwahl muss.

Zur Wahl stehen der Kreistag, die Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinderäte sowie die Ortsräte. Darüber hinaus wählen die Wolfenbütteler bei der Kommunalwahl einen neuen Landrat – oder eine neue Landrätin.

Ergebnisse Landratswahl Landkreis Wolfenbüttel (Stand: 0.07 Uhr Uhr, 179 von 181 Wahllokalen ausgezählt):

  • Steinbrügge (SPD): 44,25 %
  • Schäfer (CDU): 23,73 %
  • Pröttel (Grüne): 14,05 %
  • Försterling (FDP): 13,17 %
  • Jagau (Einzelvorschlag): 4,79 %

Ergebnisse der Wahl des Kreistages (Stand 1.51 Uhr, alle Wahllokale ausgezählt)

  • SPD: 36,38 %
  • CDU: 29,02 %
  • Grüne: 16,25 %
  • AfD: 5,78 %
  • FDP: 7,33 %
  • Die Linke: 2,6 %

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Montag, 13. September

13.18 Uhr: Wahlpanne im Kreis Wolfenbüttel – hier sind zahlreiche Stimmzettel ungültig

Bittere Nachricht aus dem Landkreis Wolfenbüttel! In einem Urnenwahlbezirk der Stadt Wolfenbüttel im Kreiswahlbereich I ist es nach Angaben des Landkreises zeitweise zur Auszählung falscher Stimmzettel gekommen. Dort wurden statt des Stimmzettels für den Kreiswahlbereich I die Zettel für den Kreiswahlbereich II ausgegeben (Gemeinde Cremlingen und Samtgemeinde Sickte). Erst am Nachmittag sei der Fehler aufgefallen.

Der Landkreis geht davon aus, dass 259 von 392 Wählern den falschen Stimmzettel erhalten haben. Diese sind nach dem Niedersächsischen Wahlgesetz ungültig. bei der Briefwahl sei indes alles gut gegangen.

Auch bei der Stadt Wolfenbüttel kam es im Rahmen der Wahl des Rates der Stadt in einem Urnenwahlbezirk zeitweise zur Ausgabe eines falschen Stimmzettels. Die Wahlleitungen des Landkreises und der Stadt Wolfenbüttel prüfen derzeit, wie erheblich diese Wahlfehler für die Verteilung der Sitze im Kreistag beziehungsweise Stadtrat sind und welche weiteren Schritte eventuell notwendig werden. Der Kreiswahlleiter steht dazu auch im engen Austausch mit der Landeswahlleitung.

Das amtliche Ergebnis zur Wahl des Kreistages soll in der Sitzung des Kreiswahlausschusses am 21. September festgestellt werden.

5.53 Uhr: Ergebnisse der Kreistagswahl

Mitten in der Nacht wurden die letzten Stimmen für die Kreistagswahl ausgezählt. Laut des vorläufigen Gesamtergebnisses wird die SPD mit 36,38 % die stärkste Kraft im Rat. Gefolgt von CDU mit 29,02 % und den Grünen mit 16, 25 %.

Sonntag, 12. September

22.28 Uhr: Ein Ergebnis gibt es auch in der Bürgermeisterwahl in Wolfenbüttel. Auch hier kann sich keiner der Kandidaten mit einer absoluten Mehrheit durchsetzen und es kommt zu einer Stichwahl. Die meisten Stimmen holte der parteilose Ivica Lukanic mit 36,83%. Gegen ihn geht Dennis Berger von der SPD ins Rennen. Er holte 27,57%.

Die Wahlbeteiligung in Wolfenbüttel lag bei 59,76%.

22.09 Uhr: In der Wahl des Samtgemeindebürgermeisters in Baddeckenstedt gibt es ein Endergebnis. Alle Stimmen sind ausgezählt. Weder für den Kandidaten der CDU, Frederik Brandt, noch für Dirk Fornahl (SPD) hat es zu einer absoluten Mehrheit gereicht.

Auch hier kommt es also zu einer Stichwahl. Die Ergebnisse:

  • Fornahl (SPD): 41,75%
  • Brandt (CDU): 44,55%
  • Wiezer (Bürgerforum): 13,70%

Die Wahlbeteiligung lag bei 66,32%.

21.21 Uhr: Die letzten Stimmen in der Landratswahl in Wolfenbüttel sind gezählt. Es sieht alles danach aus, als ob Amtsinhaberin Christiana Steinbrügge (SPD) die Wiederwahl nicht im ersten Rutsch schafft und in die Stichwahl muss. Dort wird sie sich mit ihrem CDU-Kontrahenten Uwe Schäfer messen müssen.

Hier sind die Ergebnisse:

  • Steinbrügge (SPD): 43,29%
  • Schäfer (CDU): 19,55%
  • Pröttel (Grüne): 16,11%
  • Försterling (FDP): 16,20%
  • Jagau (EInzelvorschlag): 4,85%

21.03 Uhr: Die ersten Ergebnisse der Stadtratswahl in Wolfenbüttel sind mittlerweile auch da.

19.51 Uhr: Nach ersten Ergebnissen in der Kreistagswahl liegt die SPD (34,93%) knapp vor der CDU (32,55%). Es folgen Grüne (14,54%), AfD (6,47%) und FDP (6,01%). 28 von 181 Wahllokale sind schon ausgezählt.

19.45 Uhr: Die amtierende Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD) scheint die Wiederwahl nicht im ersten Rutsch zu packen. 44 von 53 Ergebnisse sind ausgezählt. Steinbrügge liegt zwar vorne, mit momentan 43,13% der Stimmen hätte sie aber keine absolute Mehrheit. Momentan läuft es auf eine Stichwahl zwischen ihr und Uwe Schäfer (CDU) hinaus.

19.13 Uhr: Nach 19 von 53 Ergebnissen in der Bürgermeisterwahl in Wolfenbüttel liegt der parteilose Ivica Lukanic vorne mit gut 36% der Stimmen. Auf Platz zwei ist bisher Dennis Berger von der SPD.

Wie laufen die Wahlen in der Region38:

Braunschweig: Liveblog zur Kommunalwahl

Wolfsburg: Hier geht's zum Wahl-Liveblog

Salzgitter: Der Liveblog zur Wahl - hier

Kommunalwahl in Peine: Hier geht's zum Liveblog

Kommunalwahl in Helmstedt: Hier geht's zum Liveblog

Gifhorn: Der Liveblog zur Kommunalwahl

18.59 Uhr: Mehr als die Hälfte der Ergebnisse sind in der Landratswahl schon ausgewertet. Steinbrügge (SPD) ist immer noch deutlich vorne. An der 50% Hürde scheint sie aber knapp vorbeizuschrammen.

Ohne eine absolute Mehrheit läuft es auf eine Stichwahl hinaus.

18.48 Uhr: Die ersten Ergebnisse in der Bürgermeisterwahl in Wolfenbüttel sind da. Fünf von 53 Ergebnissen sind ausgezählt. Dennis Berger (SPD) liegt mit knapp 30 Prozent vor Adrian Haack (CDU).

18.26 Uhr: Noch ist es früh am Wahlabend. Doch in ersten Ergebnissen in der Landratswahl liegt Christiana Steinbrügge deutlich vor ihrem CDU-Konkurrent Uwe Schäfer. Momentan liegt Steinbrügge bei über 40% der Stimmen.

18.00 Uhr: Ab sofort haben die Wahllokale offiziell geschlossen. Wer aber jetzt noch in der Schlange steht, darf seine Stimmen immer noch abgeben.

17.39 Uhr: Die Wahlbeteiligung hat am späten Nachmittag angezogen und sich dem Niveau von 2016 angenähert. Nach Angaben der Landeswahlleitung in Hannover setzten rund 44,0 Prozent der Wahlberechtigten bis 16.30 Uhr ihre Kreuze in den Lokalen. Vor fünf Jahren waren es circa 44,3 Prozent gewesen.

Eine Mitarbeiterin der Landeswahlleitung betonte, dass in die Erhebung nur jeder Gang zur Urne einfließe, nicht aber die Briefwahl berücksichtigt werde. Wegen der Corona-Pandemie stimmten überdurchschnittlich viele Menschen per Brief ab, wie einige Kommunen bereits mitgeteilt hatten. Eine Stichprobe der Landeswahlleitung ergab, dass im Schnitt 23,2 Prozent der Wahlberechtigten dieses Mal Briefwahlunterlagen beantragt hatten. Eine Vergleichszahl zu den vergangenen Kommunalwahlen lag nicht vor.

Knapp 6,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger im Land sind aufgerufen, über die Zusammensetzung der Stadt- und Gemeinderäte sowie der Kreistage zu entscheiden. Zudem werden in einigen Kommunen neue Bürgermeister und Landräte direkt gewählt. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet. Das vorläufige amtliche Endergebnis wird voraussichtlich erst am frühen Montagmorgen vorliegen.

16.55 Uhr: In gut einer Stunde schließen die Wahllokale. Dann kann es mit der Stimmenauszählung losgehen.

16.29 Uhr: Die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen hat am Mittag auf 21,3 Prozent angezogen. Damit lag sie nach Angaben der Landeswahlleitung weiter unter dem Wert von vor fünf Jahren von 23,1 Prozent (beides Stand 12.30 Uhr). Wie eine Mitarbeiterin der Landeswahlleitung am Sonntag betonte, sind die Zahlen nur eingeschränkt miteinander vergleichbar - in der Erhebung wird nur jeder Gang ins Wahllokal, nicht aber die Briefwahl berücksichtigt.

Wegen der Corona-Pandemie haben überdurchschnittlich viele Menschen bereits per Brief abgestimmt, wie einige Kommunen bereits mitgeteilt hatten. Eine Stichprobe der Landeswahlleitung ergab, dass im Schnitt 23,2 Prozent der Wahlberechtigten dieses Mal Briefwahlunterlagen beantragt hatten. Eine Vergleichszahl zu den vergangenen Kommunalwahlen lag nicht vor.

11.14 Uhr: Rund zwei Stunden nach dem Öffnen der Wahllokale lag die Wahlbeteilung laut dpa-Informationen bei rund 6,2 Prozent. Vor 5 Jahren sei dieser Wert mit 6,6 Prozent ein wenig höher gewesen. Dabei seien jedoch nur die Besucher der Wahllokale berücksichtigt, nicht aber die Briefwahl.

Wegen der Corona-Pandemie hatten mehr Menschen als üblich Unterlagen für die Briefwahl angefordert.

10.45 Uhr: Unentschlossene können sich mit Hilfe von „Voto“ noch kurzfristig informieren. Ein Wahl-O-Mat für Kommunalwahlen. Hier haben Bürger die Möglichkeit, sich über die Programme der Parteien zu informieren.

9.43 Uhr: Deutlich weniger Frauen als Männer haben sich für die Wahlen in Niedersachsen beworben berichtet die dpa. Nach Angaben der niedersächsischen Landeswahlleitung stammen weniger als ein Drittel (rund 28 Prozent) der 71.225 eingereichten Bewerbungen von Frauen.

8.05 Uhr: Die Wahllokale sind geöffnet. Bürger können nun noch bis 18 Uhr ihre Stimme abgeben.

11. September 2021

Kommunalwahl in Wolfenbüttel: Karten werden neu gemischt

Für die 46 Sitze des Wolfenbütteler Kreistages bewerben sich insgesamt 240 Kandidaten. Sie gehören neun Parteien und einer Wahlgruppe an. Fünf Kandidaten stellen sich für das Amt des Landrats zur Wahl – darunter auch die Amtsinhaberin Christiana Steinbrügge (SPD).

+++ Kommunalwahl in Salzgitter: Countdown für Klingebiel – wird er vom Thron gestoßen? +++

Landrat in Wolfenbüttel – das sind die Kandidaten:

  • Björn Försterling (FDP)
  • Christiane Jagau (Einzelkandidatin)
  • Leonhard Pröttel (GRÜNE)
  • Uwe Schäfer (CDU)
  • Christiana Steinbrügge (SPD)

Am 12. September werden außerdem neue Bürgermeister gewählt, und zwar in der Stadt Wolfenbüttel sowie in Baddeckenstedt, Oderwald, Cremlingen und Schladen-Werla.

Kommunalwahl in Wolfenbüttel: Briefwahl noch möglich

Wenn du nicht im Wahllokal wählen kannst oder möchtest, kannst du deine Stimmen auch noch per Briefwahl abgeben. Die Unterlagen hierfür gibt es bei der Stadt Wolfenbüttel, bei den Samtgemeindeverwaltungen und bei den Einheitsgemeinden. Dort kannst du auch direkt abstimmen.

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Briefwahl ist möglich bis Freitag, 10. September, 13 Uhr sowie in begründeten Ausnahmefällen bis um 15 Uhr am Wahltag selbst. Die Briefwahl-Unterlagen müssen spätestens am Wahlsonntag um 18 Uhr bei der jeweils zuständigen Gemeindeverwaltung vorliegen.

Allen Briefwählern, die ihre Unterlagen noch nicht zurückgesandt haben, wird deshalb empfohlen, spätestens am Donnerstag die Unterlagen nur noch direkt in den Hausbriefkästen der jeweiligen Gemeinde einzuwerfen oder sie während der Öffnungszeiten abzugeben. >> HIER findest du alle Infos zum Thema Briefwahl in Wolfenbüttel!

+++ Kreis Gifhorn: Nächste Wahlpanne in der Region – SO VIELE Stimmzettel sind ungültig +++

Zwischenergebnisse zur Kreistags- und Direktwahl sowie das jeweilige vorläufige Endergebnis soll es dann am Wahlabend geben. Mit dem vorläufigen Endergebnis für die Direktwahl ist nicht vor 19.30 Uhr und für die Kreistagswahl nicht vor 22.30 Uhr zu rechnen. (ck)